Part of IBM iX, your global business design partner. Logo IBM iX
Icon Close

Mirjana’s Role Change @ecx.io

Unsere Kollegin Mirjana aus Kroatien hat einen Karrierewechsel von Sitecore-Entwicklerin zur Service Managerin im Operationsteam durchlaufen. Nach ihrem Mutterschaftsurlaub hat sie im September 2020 in ihrer neuen Rolle angefangen zu arbeiten. Heute spricht sie darüber, wie sie diesen Wechsel während der Pandemie erlebt hat und wie sie heute mit ihrem neuen Team arbeitet.

Hallo Mirjana, Du hast einen Karrierewechsel bei ecx.io vorgenommen. Welche Position hattest Du vor dem Wechsel und wie lange warst Du schon in dieser Position?

Hi, ja das stimmt. Bevor ich gewechselt habe, war ich als Sitecore-Entwicklerin tätig. Mit meinem Team habe ich an technischen Lösungen für unterschiedliche Fälle gearbeitet. Wir kodierten, entwickelten und präsentierten neue Features dem Kunden. Also der ganze Entwicklungskram. Ich habe den Job wirklich geliebt, es ist wirklich „mein Ding“, neue technische Lösungen zu schaffen. Eineinhalb Jahre lang habe ich mit diesem Team gearbeitet. Dann ging ich in den Mutterschaftsurlaub.

Nach Deinem Mutterschaftsurlaub wolltest Du deine Rolle wechseln, richtig? Was war der Grund für Dein Interesse an einem Berufswechsel?

Ja, ich wollte zurück an den Schreibtisch und einen Neuanfang machen. Nicht, weil ich meinen alten Job oder das Team nicht mochte, ich wollte etwas Neues ausprobieren. Nach meinem Mutterschaftsurlaub bot mir das Talentteam einen Wechsel zum Service Manager an. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht einmal genau, was die Aufgaben eines Service Managers sind. Es war also keine bewusste Entscheidung, in diesen Bereich zu wechseln, aber ich dachte, es ist eine ziemlich coole Chance, mich weiterzuentwickeln. Nach einigen Recherchen, Deep-Dive-Sessions und dem Kennenlernen des gesamten Teams entschied ich mich, die Chance zu ergreifen und einen Wechsel vorzunehmen. Es brauchte auch ein bisschen Mut, weil es eine völlig andere Rolle als meine vorherige war, aber es hat sehr gut geklappt und ich bin total glücklich mit meiner Entscheidung.

Sehr mutig von Dir, ein ganz anderes Arbeitsfeld zu erschließen. Und es freut mich natürlich, dass es Dir so gut gefällt. Nun hast Du die Umschulung im September letzten Jahres begonnen – während der Pandemie. Das heißt, Deine Umschulung fand remote im Home-Office statt. Wie hat das geklappt?

Aufgrund der Corona-Situation war der Onboarding-Prozess natürlich anders als sonst. Alles fand online statt und ich bekam einen „Buddy“, der immer meine Anlaufstelle bei offenen Fragen war. Er ist ebenfalls Service Manager und wohnt in einer anderen Stadt, also haben wir über Slack oder E-Mails kommuniziert. Das ist natürlich nicht dasselbe wie von Angesicht zu Angesicht, aber es hat trotzdem sehr gut funktioniert. Ich habe mich nie allein gelassen gefühlt und auch allgemein waren alle sehr unterstützend.

Ich durchlief einen Remote-Onboarding-Plan, genau wie jede_r neue Kolleg_in, die in unser Unternehmen kommt. Dieser wurde jedoch an meine Projekte angepasst. Ich lernte das Team, die Kund_innen und die Arbeitsweise kennen und wurde dann mit meinen Hauptaufgaben vertraut gemacht. Ich habe Zugang zu den Systemen bekommen und nach kurzer Zeit hatte ich meine ersten Meetings mit Kund_innen. Während des digitalen Onboardings, habe ich nichts vermisst – es war gut organisiert und ich fühlte mich vorbereitet.

Und wie war Dein Start in den neuen Job vom Homeoffice aus? Hast Du Dich auf Anhieb gut mit Deinen Kollegen verstanden und konntest Du Dich schnell in deine Aufgaben einarbeiten?

Natürlich ist es schwieriger, sich im Team zu finden, wenn man sich nicht im echten Leben sieht. Wenn man so weit weg ist und vielleicht nicht weiß, wie die Kolleg_innen eigentlich aussehen. Aber ich wurde herzlich empfangen und alle um mich herum haben sich gefreut, mir zu helfen und mir ein gutes Gefühl gegeben. Neben unseren täglichen To-Do’s haben wir auch Standard-Retro-Meetings, um unsere Arbeitsweise zu verbessern. Auf diese Weise bleiben wir immer in Kontakt. Durch diese Unterstützung habe ich mich gut in meine neuen Aufgaben einarbeiten können. Das hat mir den Wechsel in dieses völlig andere Arbeitsfeld erleichtert.

 

 

Das klingt ziemlich gut. Dann bist Du voll in Deiner neuen Position und dem Team angekommen. Wie würdest Du Deinen neuen Job in nur drei Worten beschreiben?

Das ist eine ziemlich schwierige Frage und ich habe viel darüber nachgedacht. Aber ich würde ihn als unberechenbar, abwechslungsreich und schnell definieren.

Jeden Tag kann sich alles sofort ändern. Wir arbeiten in einer Produktionsumgebung, in der bestimmte Ereignisse plötzlich auftreten können. Wir als Team wissen nicht, welche Probleme wir morgen lösen werden. Das ist der Grund, warum ich das Wort unberechenbar gewählt habe. Die Rolle ist auch sehr abwechslungsreich. Wir arbeiten an unterschiedlichen Aufgaben mit unterschiedlichen Systemen. Es gibt eine Menge anderer Leute und Teams, mit denen wir uns abstimmen müssen. Und natürlich müssen wir effizient arbeiten. Alles ändert sich sehr schnell. Deshalb haben wir nur eine begrenzte Zeit, um Tickets zu verwalten.

Nun bist Du seit September 2020 in einem neuen Team tätig. Gibt es in Deinem neuen Job Ähnlichkeiten zu Deinem vorherigen oder würdest Du Dein neues Arbeitsumfeld als völlig anders beschreiben?

Es ist komplett anders. Von der Entwicklung her sehe ich keine Ähnlichkeiten zu meinem vorherigen Job. Die Organisation der Zeit ist absolut gegensätzlich. Wie ich bereits erklärt habe, müssen wir ziemlich schnell handeln. Und was die Aufgaben angeht, gibt es auch nichts, was ich mit meinem Job als Sitecore-Entwicklerin vergleichen könnte. Und das ist ziemlich cool, denn ich wollte eine Veränderung und die habe ich bekommen.

Und last but not least: Was würdest Du Kollegen empfehlen, die über einen Karrierewechsel innerhalb von ecx.io nachdenken?

Tut es. Ich würde ihnen immer empfehlen, sich zu verändern. Es ist gut, die Komfortzone zu verlassen. Es ist wichtig für einen selbst und unterstützt die eigene Entwicklung. Und ich glaube wirklich, dass ein Karrierewechsel das bieten kann. Wenn sie eine neue Rolle ausprobieren und sie Ihnen gefällt, ist das gut. Und wenn sich herausstellt, dass es ihnen nicht gefällt, ist es trotzdem kein Problem, zurück zu wechseln. In meinem Fall habe ich zum Beispiel meinen Vorgesetzten direkt gefragt, ob ich wieder zurückkehren kann, falls ich nicht in meine neue Rolle passe. Und er versicherte mir, dass ich jederzeit willkommen bin.

 

Autor Franziska Dieker

Intern Marketing

Main Contact DE
Optional
Checkboxen *