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Kristina’s Role Change @ecx.io

Kristina Zender vom Standort in Düsseldorf erzählt über ihren Wechsel vom Talent Scout zum Scrum Master. 

Hi Kristina, du hast bei ecx.io einen Berufswechsel durchlaufen. Was waren deine Aufgaben vor dem Career Change und wie lange warst du in deinem vorherigen Job tätig? 

Hi Franziska, genau – seit Juni letzten Jahres bin ich zu 100% als Scrum Master beschäftigt. Vorher war ich 2 Jahre als Talent Scout im People Team bei ecx.io. Dabei habe ich alles rund um das Bewerbermanagement erledigt. Vom Erhalt der Bewerbung über den ersten Check, einem Erstgespräch mit den Kandidaten bis hin zur Vertragserstellung und Versendung des Vertrags. Zu Beginn habe ich das für alle Standorte, also UK, Kroatien, Österreich und Deutschland gemacht. Nach einem halben Jahr habe ich dann aber Unterstützung von einem weiteren Kollegen bekommen, sodass ich mich danach auf Kroatien, UK und Deutschland fokussieren konnte. Zusätzlich habe ich Aufgaben wie die Schaltung von Stellenanzeigen auf unseren Plattformen oder auch das Management unserer Recruiting Agenturen übernommen.

Das klingt sehr umfangreich! Du arbeitest mittlerweile ja als Scrum Master – ein völlig anderer Bereich als das Recruiting.  Was hat dich an dem Beruf so fasziniert, dass du dich für die Umschulung entschieden hast?

Tatsächlich habe ich bereits im Bewerbungsgespräch für den Posten als Talent Scout erzählt, dass ich trotz Recruiting Background auch gerne mal in eine andere Rolle schlüpfen wollen würde. Im zweiten Gespräch wurde mir dann auch direkt die Rolle des Scrum Master vorgestellt und erklärt, dass die Option besteht später einmal in diese Rolle zu wechseln. Vor dem Gespräch mit ecx.io hatte ich ehrlich gesagt noch nie etwas von „Scrum“ gehört, es hat sich aber auf jeden Fall nach einer spannenden Möglichkeit angehört. Ein Jahr später wurde ich dann proaktiv von meinem Advocate Petra angesprochen. Sie hat sich erkundigt, wie meine Pläne für die Zukunft sind und ob der Wunsch nach einem Wechsel noch besteht.

Ich hatte zwar bis dahin schon zum Teil mitbekommen, was hinter der Rolle des Scrum Master steckt, durfte dann aber auch einfach mal bei einem Sprint teilnehmen. Ich habe in die Meetings mit reingeguckt und gesehen welche Aufgaben im Detail zu der eines Scrum Master zählen.

Vor allem das abwechslungsreiche Aufgabenfeld fand ich so spannend an der Rolle. Die organisatorische, aber auch die empathische Komponente und die Moderation von Meetings haben mich an dem Job fasziniert. Nach den Einblicken habe ich mich dann entscheiden, dass ich den Rollenwechsel gerne angehen möchte.

Und wie ist die Umschulung abgelaufen? Das Onboarding wurde in deinem Fall ja noch im Büro durchgeführt, richtig?

Genau. Die Umschulung fand in Düsseldorf statt – step-by-step. 2019 hatte ich zum ersten Mal die Möglichkeit, neben meinen Tätigkeiten als Talent Scout, mit 10% in einem Projekt zu unterstützen. Ich habe dann Aufgaben wie das Moderieren der morgendlichen Dailys oder auch der Retros alle 14 Tage übernommen. Das Projekt war ein super Einstieg. In diesem ersten Projekt wurde mir direkt ein Buddy zu Seite gestellt. Ich hatte also immer einen Ansprechpartner. Danach bin ich in eine 50:50 Konstellation gewechselt: Zu 50% war ich als Talent Scout tätig und mit den anderen 50% habe ich auf einem Kundenprojekt gearbeitet. Zu diesem Zeitpunkt habe ich dann auch zu einem neuen Advocate aus dem Scrum-Bereich gewechselt. Seit Juni letzten Jahres arbeite ich voll und ganz als Scrum Master.

Soviel zur Umstellung generell. Vom fachlichen Aspekt her habe ich unseren Onboardingplan für Scrum Master durchlaufen, wie er auch für unsere neuen Kolleg_innen vorgesehen ist. Dabei arbeitet man bestimmte Themenbereiche ab und tauscht sich mit unterschiedlichen Leuten aus. Generelle ecx.io Themen sind für mich dann einfach entfallen.

Während des gesamten Wechsels wurde ich immer von unserem Head of Scrum Master, erst Nadja und dann Manuel, betreut. Die beiden haben sich immer erkundigt, wie es läuft und ob ich Spaß bei den neuen Aufgaben habe. Außerdem haben sie dafür gesorgt, dass ich in Projekten arbeiten kann, die auch für den Einstieg gut geeignet sind. Sie haben mich immer unterstützt und dann auch den finalen Wechsel ermöglicht.

 

 

Wie würdest du deinen neuen Job mit drei Worten beschreiben?

Auch wenn das jetzt kein Adjektiv ist, finde ich das Wort Team ganz besonders wichtig. In meiner vorherigen Abteilung haben wir natürlich auch als Team zusammengearbeitet. In den Projekten gestaltet sich das allerdings noch mal anders. Ich fasse darunter auch den Punkt Empathie. Als Scrum Master ist man auch dafür verantwortlich, dass alle im Team sich wohlfühlen, dass jeder produktiv arbeiten kann und eine Vertrauensbasis zum Scrum Master herrscht.

Dann würde ich meinen Job auf jeden Fall durch das Wort abwechslungsreich beschreiben und mit dem Wort Organisation. Das sind für mich die großen Komponenten, die die Rolle ausmachen.

Jetzt arbeitest du seit gut acht Monaten in der neuen Rolle. Gibt es dabei Symmetrien zu deiner vorherigen Tätigkeit oder würdest du dein neues Arbeitsumfeld als völlig anders beschreiben?

Die Stichworte Empathie und Organisation findet man in beiden Rollen wieder. Gerade die Organisation im Bewerbermanagement stellt manchmal eine organisatorische Herausforderung dar, der ich jetzt auch als Scrum Master gegenüberstehe, z.B. in der Hinsicht Meetings organisieren und moderieren zu müssen. In meinem aktuellen Projekt wird zudem ein zweites Team aufgebaut. Die Planung eines neuen Set-ups und einer neuen Meetingstruktur bilden da schon eine gewisse Gemeinsamkeit zur Tätigkeit als Talent Scout.

Wie bist du in den Teams aufgenommen worden und wie war dein Einstieg?

Nachdem mein erstes offizielles Projekt als Scrum Master letztes Jahr im Mai abgeschlossen wurde, kam der große Wechsel in das aktuelle Kundenprojekt. Erst dann hat sich auch das Team kennengelernt. Ich bin also nie als einzige Person neu in ein bestehendes Team gekommen. Ich tausche mich außerdem gern mit den unterschiedlichen Teammitgliedern im Vorfeld aus. Wie sind die Erwartungen dem anderen gegenüber und was gibt es für Vorschläge bei der Umsetzung. Wenn ich z.B. mit erfahrenden Entwicklern spreche, die schon mit unterschiedlichen Scrum Mastern gearbeitet haben, haben sie häufig auch Ideen und wertvollen Input, wie man in bestimmten Situationen vorgehen könnte.

Was bzw. welches Vorgehen würdest du Kolleg_innen empfehlen, die über einen Jobwechsel innerhalb von ecx.io nachdenken?

Ich würde dazu raten das transparent mit dem eigenen Advocate oder Line Manager zu kommunizieren. Ich hatte zu beiden immer eine gute Beziehung. An seinen Advocate kann man sich in solchen Fällen immer wenden der und bekommt ggf. auch nochmal Tipps zum weiteren Vorgehen. Zusätzlich gibt es natürlich immer die Option sich an das People Team zu wenden. Meine Erfahrung ist, dass es sehr dankbar angenommen wird, wenn man sich neu orientieren möchte und man dementsprechend auch Unterstützung von ecx.io erhält. Selbst wenn man beim Reinschnuppern in die neue Rolle merkt, dass es doch nicht passt, ist das auch kein Problem. Ich wurde während meines Wechsels öfter von meinem Advocate gefragt, wie es mir gefällt. Sie hat mir auch zugesichert, dass ich gerne wieder zurück zur Talent Scout Rolle wechseln kann und dass es im Recruiting Team auch diverse Weiterbildungsmöglichkeiten gibt.

 

Autor Franziska Dieker

Intern Marketing

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